…und noch eine Vorstellung

Mein Name ist Torge Kühl, ich bin 28 Jahre alt und habe vor meinem Fahrzeugtechnik-Studium eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker absolviert.

Im Rahmen meiner Bachelorthesis werde ich an dem Dornröschen Projekt die Auslegung der Peripherie des Elektroantriebs bearbeiten. Dafür gilt es nun eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Komponenten zu machen und eine Auswahl für die noch fehlenden Komponenten zu treffen, um damit ein elektrisches Konzept und ein Packagekonzept für die Peripherie des Elektroantriebs zu erstellen.  Ich habe mich für das Dornröschen-Projekt entschieden, da ich das Konzept eines Oldtimers mit Elektroantrieb sehr spannend finde. Privat restauriere ich gerade unseren VW T3 und fahre im Alltag einen Mercedes W124, an dem es auch immer etwas zu schrauben gibt. Als zukünftiges Projekt ist außerdem noch ein Elektroumbau einer Simson Schwalbe geplant.

Gruppe 029 stellt sich vor

(von Verena, Tom und Fabian)

Wir sind eine Gruppe aus drei Bachelor-Studenten im sechsten Semester, die im Rahmen ihres Fahrzeugtechnik-Studium ein technisches Wahlpflichtfach absolvieren.

Wir haben uns für das Dornröschen-Projekt entschieden, da wir selbst gerne an Autos schrauben bzw. handwerklich tätig sind. Unsere Aufgabe beinhaltet die Ausarbeitung und Durchführung eines Konzepts zur Instandhaltung der Türen, der vorderen Kotflügel und der Motorhaube.

Verena Michaelsen

Ich bin 22 Jahre alt und studiere dual Fahrzeugtechnik über Volkswagen. Meine Ausbildung habe ich 2019 im Bereich Konstruktionsmechanik abgeschlossen. Privat schraube ich an meinem Golf 1 Cabrio, Baujahr 1990, und bin damit quer durch Deutschland unterwegs.

Tom Schilling

Ich bin 22 Jahre alt und dualer Student bei Volkswagen im Bereich der Fahrzeugtechnik. Mit einer 2019 abgeschlossenen Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Ein weiteres Hobby ist adaptives Fertigen mit zwei FDM- und einem SLA-Drucker. Außerdem individualisiere ich gerne meinen Volkswagen Amarok, Baujahr 2014, in meiner Freizeit weiter nach meinen Vorstellungen.

Fabian Reiter

Ich bin 22 Jahre alt und im Rahmen des dualen Studiums bereits ausgebildeter technischer Produktdesigner In meiner Freizeit schraube ich an meinem Auto, zocke auf neuen und vor allem alten Konsolen und treffe mich mit Freunden. Ich bin auf das Dornröschenprojekt gekommen, da ich meinen eigenen Wagen im Werksurlaub restauriert habe und dachte, dass ich damit am Opel auch was bewegen kann. Mein Knowhow habe ich vor allem aus mehreren Praktika in einer Oldtimerwerkstatt, sowie eigener Erfahrung, welche ich mir an meinem Auto angeeignet habe.

Konstruktion und Berechnung des Motor-Getriebe-Halters

von Marc und Dennis

Der Motor-Träger aus Holz ist fertig. Nun wollen wir diesen in einem CAD-System konstruieren, um ihn anschließend in mit Hilfe der FEM zu berechnen.  Zunächst haben wir unser erstes Modell konstruiert und berechnet. Dieses besteht aus einem Vierkanthohlprofil mit den Maßen 30x30x1,5 mm.

Nachdem wir die Ergebnisse mit Professor Benda besprochen haben, hat er uns einige Tipps und Verbesserungsmöglichkeiten genannt, die wir dann konstruktiv umgesetzt haben. Der Träger wurde hinten zusammenlaufend konstruiert. Um Gewicht zu sparen soll dieser aus einem 30x20x1,5mm Rechteckhohlprofil gefertigt werden.

Nach einiger Zeit hatten wir nun auch das nächste Modell fertig konstruiert und berechnet. Nun wurden nur noch Kleinigkeiten geändert. In die Konstruktion sollen die alten Motorhalter des originalen Verbrennungsmotors mit eingebracht werden und einige Querstreben sind unnötig geworden und würden nur zu höherem Gewicht führen. Also ging es wieder ans konstruieren. Folgendes Modell ist nun das finale Modell des Motor-Getriebe-Halters:

Motor-Dummy

(von Marc und Dennis)

Nachdem wir nun im Projekt gestartet sind, haben wir mit der Vermessung des Motorraums von Dornröschen begonnen. Damit wir nicht quer durch den Raum messen, haben wir anhand eines Lasers mit Stativ in Waage vermessen. Wir haben vier Punkte im Motorraum an der wir uns orientieren, vom Motorträger bis zu den beiden Bolzen der Getriebetraverse.

Als wir die Maße ermittelt haben, konnten wir mit dem Bau eines Trägers beginnen. Der Träger wurde erst mal aus Holz gefertigt, um sicher zu gehen, dass die Maße die wir ermittelt haben auch richtig sind. Und siehe da es hat funktioniert:

Daraufhin konnten wir mit dem Vermessen des Elektromotors beginnen. Wir haben uns an dem Umfang des Motors und des Getriebes orientiert und aus einfachen Mittel aus dem Baumarkt einen Motor Dummy gefertigt. Dies war nicht so einfach und nahm einige Zeit in Anspruch. Trotz allem sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.

Als nächstes wird der Träger optimiert und noch einmal aus Holz gefertigt, um den endgültigen Rahmen des zukünftigen Motor-Getriebe-Träger zu erhalten.

Motorhalter

(von Marc und Dennis)

wir sind Marc und Dennis, studieren beide Fahrzeugtechnik in der Fachrichtung Aggregate- und Fahrwerkentwicklung. Vor dem Studium haben wir beide eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker absolviert. Zurzeit sind wir im achten Semester und haben alle Klausuren hinter uns. Deshalb wollten wir uns gerne im Rahmen einer Studienarbeit am Dornröschen Projekt beteiligen. Unsere Aufgabe ist es die Positionierung des Elektromotors in die Karosserie umzusetzen, wozu unter anderem auch die Auslegung des Motor-Getriebe-Trägers und der Gelenkwelle zählt. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Montage der Vorderachse

(von Eike und Vincent)

Die Vorderachse des Opel Rekord wurde von uns wieder vollständig montiert.

Da wir nach langem Suchen eine Werkstatt gefunden haben, die uns die Gummi- Metalllager der oberen Querlenker einpressen kann, konnten wir mit dem Zusammenbau der Vorderachse beginnen.

Hierbei möchten wir uns ganz herzlich bei der Firmer AWS Stosic in Langenhagen bedanken.

Nachdem wir die Feder am unteren Querlenker gespannt hatten, wurde der untere Querlenker an der Achse verschraubt und mit dem Achsschenkel verbunden.

Ankunft der Hinterachse

(von Thomas)

Nach langem Suchen im World Wide Web ist sie angekommen. Die zukünftige Hinterachse des Dornröschenprojektes hat die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften erreicht. Gar nicht so einfach für so einen alten Schatz, auf dem heutigen Gebrauchtwarenmarkt noch gut erhaltene und bezahlbare Baugruppen zu finden. Seit der ersten Suchanfrage bis heute sind einige Nächte vergangen und zahlreiche Mails geflossen. Aber wie Oscar Wilde schon sagte ’’Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende’’. Jetzt möchte ich euch nicht weiter auf die Folter spannen und euch die neue historische Errungenschaft mitteilen. Eine Commodore b GS/E Hinterachse ist es geworden.

Wer sich in der Opel Tuning Geschichte vielleicht schon einmal umgesehen hat dem ist bestimmt auch der Name Steinmetz Commodore irgendwann mal über den Weg gelaufen. In den frühen 70’ern konnte der Steinmetz Commodore, im Motorsport, zahlreiche Erfolge einfahren. Schon damals bewerte sich die Commodore Technik bei höchsten Anforderungen. Da das neue Antriebskonzept ähnliche Anforderungen mit Bezug auf das Drehmoment an die Hinterachse stellt, kam nur die vom Commodore B in Frage. Gleichzeitig bringt die neue Hinterachse eine Installation einer Scheibenbremsanlage mit sich.

In der nächsten Instanz wird die Hinterachse aufbereitet und für den Einbau im Dornröschenprojekt vorbereitet. Dafür muss die Achse zu nächst einmal Sandgestrahlt werden. Danach werden die Haltevorrichtungen um geschweißt, so das ein passgenauer Einbau am Ende erfolgen kann. Nach den Schweißarbeiten wird die Achse grundiert und lackiert.

Zerlegt

(von Eike und Vincent)

Die Vorderachse wurde von uns demontiert.

Das Bild zeigt die Teile der VA, die von der Firma WOLTEC pulverbeschichtet werden.

 

Hier die beschichteten Teile

…und der Achskörper

Einzelne Verschleißteile wie z.B. Spurstangenköpfe oder Traggelenke sind ebenfalls schon vorhanden.

Nun kann es an’s Zusammenbauen gehen