Konstruktion und Berechnung des Motor-Getriebe-Halters

von Marc und Dennis

Der Motor-Träger aus Holz ist fertig. Nun wollen wir diesen in einem CAD-System konstruieren, um ihn anschließend in mit Hilfe der FEM zu berechnen.  Zunächst haben wir unser erstes Modell konstruiert und berechnet. Dieses besteht aus einem Vierkanthohlprofil mit den Maßen 30x30x1,5 mm.

Nachdem wir die Ergebnisse mit Professor Benda besprochen haben, hat er uns einige Tipps und Verbesserungsmöglichkeiten genannt, die wir dann konstruktiv umgesetzt haben. Der Träger wurde hinten zusammenlaufend konstruiert. Um Gewicht zu sparen soll dieser aus einem 30x20x1,5mm Rechteckhohlprofil gefertigt werden.

Nach einiger Zeit hatten wir nun auch das nächste Modell fertig konstruiert und berechnet. Nun wurden nur noch Kleinigkeiten geändert. In die Konstruktion sollen die alten Motorhalter des originalen Verbrennungsmotors mit eingebracht werden und einige Querstreben sind unnötig geworden und würden nur zu höherem Gewicht führen. Also ging es wieder ans konstruieren. Folgendes Modell ist nun das finale Modell des Motor-Getriebe-Halters:

Motor-Dummy

(von Marc und Dennis)

Nachdem wir nun im Projekt gestartet sind, haben wir mit der Vermessung des Motorraums von Dornröschen begonnen. Damit wir nicht quer durch den Raum messen, haben wir anhand eines Lasers mit Stativ in Waage vermessen. Wir haben vier Punkte im Motorraum an der wir uns orientieren, vom Motorträger bis zu den beiden Bolzen der Getriebetraverse.

Als wir die Maße ermittelt haben, konnten wir mit dem Bau eines Trägers beginnen. Der Träger wurde erst mal aus Holz gefertigt, um sicher zu gehen, dass die Maße die wir ermittelt haben auch richtig sind. Und siehe da es hat funktioniert:

Daraufhin konnten wir mit dem Vermessen des Elektromotors beginnen. Wir haben uns an dem Umfang des Motors und des Getriebes orientiert und aus einfachen Mittel aus dem Baumarkt einen Motor Dummy gefertigt. Dies war nicht so einfach und nahm einige Zeit in Anspruch. Trotz allem sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.

Als nächstes wird der Träger optimiert und noch einmal aus Holz gefertigt, um den endgültigen Rahmen des zukünftigen Motor-Getriebe-Träger zu erhalten.

Motorhalter

(von Marc und Dennis)

wir sind Marc und Dennis, studieren beide Fahrzeugtechnik in der Fachrichtung Aggregate- und Fahrwerkentwicklung. Vor dem Studium haben wir beide eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker absolviert. Zurzeit sind wir im achten Semester und haben alle Klausuren hinter uns. Deshalb wollten wir uns gerne im Rahmen einer Studienarbeit am Dornröschen Projekt beteiligen. Unsere Aufgabe ist es die Positionierung des Elektromotors in die Karosserie umzusetzen, wozu unter anderem auch die Auslegung des Motor-Getriebe-Trägers und der Gelenkwelle zählt. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Montage der Vorderachse

(von Eike und Vincent)

Die Vorderachse des Opel Rekord wurde von uns wieder vollständig montiert.

Da wir nach langem Suchen eine Werkstatt gefunden haben, die uns die Gummi- Metalllager der oberen Querlenker einpressen kann, konnten wir mit dem Zusammenbau der Vorderachse beginnen.

Hierbei möchten wir uns ganz herzlich bei der Firmer AWS Stosic in Langenhagen bedanken.

Nachdem wir die Feder am unteren Querlenker gespannt hatten, wurde der untere Querlenker an der Achse verschraubt und mit dem Achsschenkel verbunden.

Ankunft der Hinterachse

(von Thomas)

Nach langem Suchen im World Wide Web ist sie angekommen. Die zukünftige Hinterachse des Dornröschenprojektes hat die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften erreicht. Gar nicht so einfach für so einen alten Schatz, auf dem heutigen Gebrauchtwarenmarkt noch gut erhaltene und bezahlbare Baugruppen zu finden. Seit der ersten Suchanfrage bis heute sind einige Nächte vergangen und zahlreiche Mails geflossen. Aber wie Oscar Wilde schon sagte ’’Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende’’. Jetzt möchte ich euch nicht weiter auf die Folter spannen und euch die neue historische Errungenschaft mitteilen. Eine Commodore b GS/E Hinterachse ist es geworden.

Wer sich in der Opel Tuning Geschichte vielleicht schon einmal umgesehen hat dem ist bestimmt auch der Name Steinmetz Commodore irgendwann mal über den Weg gelaufen. In den frühen 70’ern konnte der Steinmetz Commodore, im Motorsport, zahlreiche Erfolge einfahren. Schon damals bewerte sich die Commodore Technik bei höchsten Anforderungen. Da das neue Antriebskonzept ähnliche Anforderungen mit Bezug auf das Drehmoment an die Hinterachse stellt, kam nur die vom Commodore B in Frage. Gleichzeitig bringt die neue Hinterachse eine Installation einer Scheibenbremsanlage mit sich.

In der nächsten Instanz wird die Hinterachse aufbereitet und für den Einbau im Dornröschenprojekt vorbereitet. Dafür muss die Achse zu nächst einmal Sandgestrahlt werden. Danach werden die Haltevorrichtungen um geschweißt, so das ein passgenauer Einbau am Ende erfolgen kann. Nach den Schweißarbeiten wird die Achse grundiert und lackiert.

Zerlegt

(von Eike und Vincent)

Die Vorderachse wurde von uns demontiert.

Das Bild zeigt die Teile der VA, die von der Firma WOLTEC pulverbeschichtet werden.

 

Hier die beschichteten Teile

…und der Achskörper

Einzelne Verschleißteile wie z.B. Spurstangenköpfe oder Traggelenke sind ebenfalls schon vorhanden.

Nun kann es an’s Zusammenbauen gehen

Bestandsaufnahme Vorderachse

(von Eike und Vincent)

Die VA wurde für eine vernünftige Bestandsaufnahme erst einmal von uns aufgebockt.

 

Wie sich nach kurzer Zeit herausstellte, sind eigentlich alle Verschleißteile defekt.

Somit lässt die Demontage der Achse nicht mehr lange auf sich warten.