Update Gruppe 027

(von Torge)

Auch von meiner Seite gibt es Neuigkeiten. Ich habe meine Bachelorthesis und somit auch das Thema der Peripherieauslegung abgeschlossen. Über eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Komponenten habe ich die fehlenden Peripheriekomponenten ermittelt und entsprechend ausgelegt. Aus der Bestandsaufnahme und der Auslegung der Komponenten wurde ein schematisches Gesamtmodell mit der Verkabelung der Komponenten erstellt, welches ihr im ersten Bild sehen könnt. Darin wurde auch schon das grobe Package der Komponenten berücksichtigt und bietet somit einen Überblick über den gesamten Elektroantrieb.

Gesamtmodell

Das Package habe ich in zwei Teilbereiche aufgeteilt. Zum einen wurde ein Packagekonzept für den Motorraum des Fahrzeugs erstellt und zum anderen habe ich das Package der Traktionsbatterie untersucht, da dieses einen maßgeblichen Einfluss auf die Auswahl der Traktionsbatterie hat. Für den Motorraum wurde ein CAD-Modell erstellt und die Komponenten wurden digital platziert.

Motorraumpackage

Für die Traktionsbatterie wurden unterschiedliche Ansätze untersucht und das Ergebnis erzielt, dass eine Traktionsbatterie aus 125 Winston Einzelzellen, aufgeteilt auf drei Module, welche am Fahrzeugunterboden und unter den vorderen Sitzen platziert werden, die beste Variante darstellt.

Abschließend bedanke ich mich bei Prof. Benda, Prof. Gänsicke und Alexander Schwarzkopf für die Möglichkeit und die Betreuung und wünsche ich allen nachfolgenden Gruppen viel Spaß und Erfolg. Ich freue mich das Projekt weiter zu verfolgen.

Es geht weiter

(von Verena und Tom)

Dornröschen ist aus seinem Pandemie-Schlaf erwacht! Nach langer Corona-Pause meldet sich Gruppe 029 wieder zurück. Jedoch nicht ganze ohne Verluste… Wir müssen euch leider mitteilen, dass Fabian Reiter das Projekt in dieser Zeit verlassen hat.

Dennoch werden die Arbeiten am Fahrzeug wieder aufgenommen, Türen, Kotflügel und Motorhaube warten darauf, in Stand gesetzt zu werden. Dabei liegt der Fokus vorerst auf der Bewertung des Zustandes der einzelnen Fahrzeugkomponenten, gefolgt von der Planung des Weiteren Vorgehens. Während die meisten Teile nur vom Rost und einigen kleineren Deformationen befreit werden müssen, so sieht es mit der Motorhaube und einem der Kotflügel nicht so gut aus. Hierbei muss beurteilt werden, ob eine Reparatur gegenüber dem Preis besser erhaltener Teile überhaupt Sinn macht.

In den kommenden Wochen werdet ihr also wieder öfters von uns hören und lesen. Im nächsten Beitrag stellen wir euch die Beurteilungsergebnisse der einzelnen Fahrzeugteile vor und wie wir im Einzelnen mit ihnen verfahren werden.

Diese Motorhaube des Rekord C wird ihren Weg ins Fahrzeug wohl nicht mehr finden.
Und ob die beiden Kotflügel wieder zusammen ans Fahrzeug kommen bleibt auch noch fraglich.

…und noch eine Vorstellung

Mein Name ist Torge Kühl, ich bin 28 Jahre alt und habe vor meinem Fahrzeugtechnik-Studium eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker absolviert.

Im Rahmen meiner Bachelorthesis werde ich an dem Dornröschen Projekt die Auslegung der Peripherie des Elektroantriebs bearbeiten. Dafür gilt es nun eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Komponenten zu machen und eine Auswahl für die noch fehlenden Komponenten zu treffen, um damit ein elektrisches Konzept und ein Packagekonzept für die Peripherie des Elektroantriebs zu erstellen.  Ich habe mich für das Dornröschen-Projekt entschieden, da ich das Konzept eines Oldtimers mit Elektroantrieb sehr spannend finde. Privat restauriere ich gerade unseren VW T3 und fahre im Alltag einen Mercedes W124, an dem es auch immer etwas zu schrauben gibt. Als zukünftiges Projekt ist außerdem noch ein Elektroumbau einer Simson Schwalbe geplant.

Gruppe 029 stellt sich vor

(von Verena, Tom und Fabian)

Wir sind eine Gruppe aus drei Bachelor-Studenten im sechsten Semester, die im Rahmen ihres Fahrzeugtechnik-Studium ein technisches Wahlpflichtfach absolvieren.

Wir haben uns für das Dornröschen-Projekt entschieden, da wir selbst gerne an Autos schrauben bzw. handwerklich tätig sind. Unsere Aufgabe beinhaltet die Ausarbeitung und Durchführung eines Konzepts zur Instandhaltung der Türen, der vorderen Kotflügel und der Motorhaube.

Verena Michaelsen

Ich bin 22 Jahre alt und studiere dual Fahrzeugtechnik über Volkswagen. Meine Ausbildung habe ich 2019 im Bereich Konstruktionsmechanik abgeschlossen. Privat schraube ich an meinem Golf 1 Cabrio, Baujahr 1990, und bin damit quer durch Deutschland unterwegs.

Tom Schilling

Ich bin 22 Jahre alt und dualer Student bei Volkswagen im Bereich der Fahrzeugtechnik. Mit einer 2019 abgeschlossenen Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Ein weiteres Hobby ist adaptives Fertigen mit zwei FDM- und einem SLA-Drucker. Außerdem individualisiere ich gerne meinen Volkswagen Amarok, Baujahr 2014, in meiner Freizeit weiter nach meinen Vorstellungen.

Fabian Reiter

Ich bin 22 Jahre alt und im Rahmen des dualen Studiums bereits ausgebildeter technischer Produktdesigner In meiner Freizeit schraube ich an meinem Auto, zocke auf neuen und vor allem alten Konsolen und treffe mich mit Freunden. Ich bin auf das Dornröschenprojekt gekommen, da ich meinen eigenen Wagen im Werksurlaub restauriert habe und dachte, dass ich damit am Opel auch was bewegen kann. Mein Knowhow habe ich vor allem aus mehreren Praktika in einer Oldtimerwerkstatt, sowie eigener Erfahrung, welche ich mir an meinem Auto angeeignet habe.

Konstruktion und Berechnung des Motor-Getriebe-Halters

von Marc und Dennis

Der Motor-Träger aus Holz ist fertig. Nun wollen wir diesen in einem CAD-System konstruieren, um ihn anschließend in mit Hilfe der FEM zu berechnen.  Zunächst haben wir unser erstes Modell konstruiert und berechnet. Dieses besteht aus einem Vierkanthohlprofil mit den Maßen 30x30x1,5 mm.

Nachdem wir die Ergebnisse mit Professor Benda besprochen haben, hat er uns einige Tipps und Verbesserungsmöglichkeiten genannt, die wir dann konstruktiv umgesetzt haben. Der Träger wurde hinten zusammenlaufend konstruiert. Um Gewicht zu sparen soll dieser aus einem 30x20x1,5mm Rechteckhohlprofil gefertigt werden.

Nach einiger Zeit hatten wir nun auch das nächste Modell fertig konstruiert und berechnet. Nun wurden nur noch Kleinigkeiten geändert. In die Konstruktion sollen die alten Motorhalter des originalen Verbrennungsmotors mit eingebracht werden und einige Querstreben sind unnötig geworden und würden nur zu höherem Gewicht führen. Also ging es wieder ans konstruieren. Folgendes Modell ist nun das finale Modell des Motor-Getriebe-Halters:

Motor-Dummy

(von Marc und Dennis)

Nachdem wir nun im Projekt gestartet sind, haben wir mit der Vermessung des Motorraums von Dornröschen begonnen. Damit wir nicht quer durch den Raum messen, haben wir anhand eines Lasers mit Stativ in Waage vermessen. Wir haben vier Punkte im Motorraum an der wir uns orientieren, vom Motorträger bis zu den beiden Bolzen der Getriebetraverse.

Als wir die Maße ermittelt haben, konnten wir mit dem Bau eines Trägers beginnen. Der Träger wurde erst mal aus Holz gefertigt, um sicher zu gehen, dass die Maße die wir ermittelt haben auch richtig sind. Und siehe da es hat funktioniert:

Daraufhin konnten wir mit dem Vermessen des Elektromotors beginnen. Wir haben uns an dem Umfang des Motors und des Getriebes orientiert und aus einfachen Mittel aus dem Baumarkt einen Motor Dummy gefertigt. Dies war nicht so einfach und nahm einige Zeit in Anspruch. Trotz allem sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.

Als nächstes wird der Träger optimiert und noch einmal aus Holz gefertigt, um den endgültigen Rahmen des zukünftigen Motor-Getriebe-Träger zu erhalten.

Motorhalter

(von Marc und Dennis)

wir sind Marc und Dennis, studieren beide Fahrzeugtechnik in der Fachrichtung Aggregate- und Fahrwerkentwicklung. Vor dem Studium haben wir beide eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker absolviert. Zurzeit sind wir im achten Semester und haben alle Klausuren hinter uns. Deshalb wollten wir uns gerne im Rahmen einer Studienarbeit am Dornröschen Projekt beteiligen. Unsere Aufgabe ist es die Positionierung des Elektromotors in die Karosserie umzusetzen, wozu unter anderem auch die Auslegung des Motor-Getriebe-Trägers und der Gelenkwelle zählt. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Montage der Vorderachse

(von Eike und Vincent)

Die Vorderachse des Opel Rekord wurde von uns wieder vollständig montiert.

Da wir nach langem Suchen eine Werkstatt gefunden haben, die uns die Gummi- Metalllager der oberen Querlenker einpressen kann, konnten wir mit dem Zusammenbau der Vorderachse beginnen.

Hierbei möchten wir uns ganz herzlich bei der Firmer AWS Stosic in Langenhagen bedanken.

Nachdem wir die Feder am unteren Querlenker gespannt hatten, wurde der untere Querlenker an der Achse verschraubt und mit dem Achsschenkel verbunden.