Dornröschen ist wieder ganz dicht

Nachdem Dornröschen einige Zeit ohne hintere linke Seitenscheibe auskommen musste, was dem Fahrzeug sicher nicht gutgetan hat, ist das schützende Glas nun wieder verbaut und damit sind Wind und Wetter gleich viel weniger bedrohlich.

Fertig zum Transport zur Ostfalia

150326_IMG_0034Zunächst galt es den Fensterhebermechanismus auszubauen und Drahtsalat zu entwirren.

150326_IMG_0035Dann mussten die Reste der alten Scheibe und der Unrat der letzten Jahre entfernt werden.

Nach der Demontage des Fensterrahmens ließ sich die Scheibe leicht einsetzen.

150326_IMG_0036 150326_IMG_0037 150326_IMG_0038 150326_IMG_0039Mit einer Kurbel wäre das ganze sicher noch einfacher zu bedienen, aber man kann nicht alles haben.

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Rostbefall

Unser Dornröschen leidet im Bodenbereich leider unter vielfältigem Rostbefall, den es zu beseitigen gilt, bevor mit umfangreichen Umbauten begonnen werden kann. Ins Auge stechen dabei sofort die Endspitzen, deren Durchrostungen einen Teilersatz nötig machen. Was darunter liegt vermag bisher niemand zu sagen.

150324_IMG_0033 150324_IMG_0032   150324_IMG_0052Längs- und Querträger im Vorderwagen haben sich zum Teil schon aufgelöst und müssen ersetzt werden.

150324_IMG_0055150324_IMG_0051150324_IMG_0047 150324_IMG_0046Rund um den Tank, die Reserveradmulde und die hinteren Längsträger hat sich der Rost in allen möglichen Ecken und Falzen eingenistet. Scheinbar nur oberflächlich, aber leider an recht unzugänglichen Stellen.

150324_IMG_0054150324_IMG_0053Der Rest des Unterbodens ist dafür in einem augenscheinlich guten Zustand. Lediglich an den Wagenheberaufnahmen ist stärkerer Rost zu erkennen.

150324_IMG_0050 150324_IMG_0049Eine großflächige Entrostung in naher Zukunft scheint trotzdem angebracht.

Neuzugang im Team

Mein Name ist Alexander Schwarzkopf und ich verstärke seit Anfang März das Dornröschen-Team. Dabei liegt mein Hauptaufgabenbereich in der Instandsetzung von Unfall- und Rostschäden.

ASchwarzkopfSchon seit meiner Kindheit bin ich begeistert von Technik und insbesondere aller Arten von Fahrzeugen. Meine Eltern berichten gern davon, dass ich meine ersten Schritte machte um den Tankstutzen eines alten Skoda zu untersuchen. Im Laufe meine Jugend habe ich etliches an Literatur zum Thema Kraftfahrzeuge verschlungen, vor allem über Oldtimer, die bis heute meine Leidenschaft sind.

Trabi1Mit 17 kaufte ich mein erstes Auto, einen Trabant 601, das mich während meiner Ausbildung begleitete und das ich heute restauriere. Nach meiner Ausbildung zum Karosserieinstandhalter, die in einem Restaurationsbetrieb begann, entschied ich mich zu einem Studium der Fahrzeugtechnik.

Trabi2-April 2011Jetzt bin ich 24 Jahre alt und absolviere mein Praxissemester an der Ostfalia in Wolfsburg.

Ich habe mich für das Dornröschenprojekt entschieden, da es mir die Möglichkeit bietet meine Begeisterung für Oldtimer mit der Entwicklung und Umsetzung eines völlig neuen Fahrzeugkonzeptes

zu verbinden und dadurch praktische Erfahrungen für mein zukünftiges Berufsleben zu sammeln.

Der theoretische Alltag des Studiums lässt sich so etwas auflockern, indem man sich, im positiven Sinn, die Hände schmutzig machen kann darf. Daher hoffe ich auf weitere Autoverrückte, die sich für unser Projekt bewerben und nach Fertigstellung mit Stolz behaupten können, dabei gewesen zu sein.

Trabi3_27-03-2012

Dornröschens Zuhause

In angenehmer Umgebung arbeitet es sich leichter. Deshalb waren in der Woche vom 2.3. bis zum 6.3.2015 die Maler im Haus und verschönerten unsere Fahrzeughalle, in der unser Dornröschen wohnt.

Mit ein wenig Hilfe unseres Teams ging die Arbeit noch schneller voran. Zukünftige Projektgruppen und Laborteams werden das schöne Ambiente genießen können.

150310_IMG_0017 150310_IMG_0019Und auch unser Dornröschen sieht vor dem neuen Hintergrund gleich viel besser aus.

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