Elektriktrick

Diese Woche ist unser Dornröschen der ersten Fahrt auf offenen Straßen einen Schritt näher gerückt. Es stand die Instandsetzung der Beleuchtungsanlage auf dem Plan, welche auch bei der Fahrt mit roten Kennzeichen ein absolutes Muss ist.

Die erste Herausforderung bestand darin, die etwas eigenwillige Arbeit des ambitionierten französischen Elektrikers zu durchschauen. Schnell wurde klar, dass der Kabelsalat, welcher sich um den Sicherungsträger offenbarte, wenig mit dem im Stromlaufplan beschriebenen Bordnetz zu tun hat.

Eine Überraschung war der fehlende Warnblinkschalter, dessen Grundplatine geschickt hinter der Intrumententafel versteckt wurde. An seiner Stelle befindet sich ein Schalter für die recht interessante Umsetzung eines elektrischen Kühlerlüfters.

Nach einer Überprüfung jeglicher Schalter, des Blinkgebers und der Spanungsversorgung blieb nur noch die Masse als Fehlerursache übrig.

150414_IMAG0537Kurzerhand wurden die vorderen Blinker demontiert, die Kontakte der Leuchmittelträger gereinigt und auch die Aufnahmepunkte an der Karosserie von Rost befreit. Und siehe da, ein erstes Lebenszeichen! Die vorderen Blinker funktionierten wieder.

150414_IMAG0536150414_IMAG0535Bei den hinteren Leuchten führte diese Maßnahme leider nicht zum gewünschten Ergebnis. Schnell wurde hier jedoch klar, dass es sich um eine Unterbrechung im Kabelbaum, welcher sich auf der Fahrerseite vom Sicherungskasten bis zum hinteren Schlossträger zieht, handeln musste.

Ein direkter Abgriff am Blinkerrelais und Bremslichtschalter mit einer provisorischen Leitung ließen auch die hinteren Lampen erleuchten.

150414_IMAG0538Diese behelfsmäßige Lösung der hinteren Lichtanlage soll aber genügen, um die ersten Versuche auf der Straße zu wagen, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass die komplette Elektrik einer neuen, aktuelleren Version weichen wird.

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