Arbeit wieder nach Plan

Nachdem die unerwarteten Schäden an der Ersatzfront die Arbeiten etwas verzögert hatten, konnte nach deren Beseitigung wieder das eigentliche Ziel in Angriff genommen werden. Der rechte Längsträger wurde entfernt, der Linke auf die passende Länge gekürzt. Da das Radhaus für die vorangegangenen Reparaturen rausgetrennt wurde, war die Anpassung sogar noch etwas einfacher. So entstand mehr Platz zum Arbeiten und das Blech konnte später einzeln angepasst werden.

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20150826_140632Die Front wurde mit Grip-Zangen und Blechschrauben fixiert. Sie passte auf Anhieb. Dabei konnte die Vorderachse als einfache Lehre verwendet werden. Auch Kotflügel und Motorhaube ließen sich leicht montieren. Um den neuen Längsträger mit dem Alten zu verbinden, wurde ein Zapfen aus zwei Millimeter starkem Blech angefertigt. Eine ziemlich knifflige Aufgabe mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Daher musste er mehrteilig ausgelegt werde. Die Einzelteile wurden mittels Lochpunktschweißungen verbunden, ebenso der Zapfen mit dem Längsträger. Als sicher gestellt war, dass auch sämtliche Maße in Ordnung sind, konnte mit den Schweißvorbereitungen und schließlich dem Einschweißen begonnen werden.

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Böse Überraschungen

Obwohl wir großes Glück bei der Ersatzteilsuche hatten, da wir eine komplette Front auftreiben konnten, gab es auch schlechte Neuigkeiten.

20150723_140853Bei der Vorbereitung des neuen Teils tauchten einige Roststellen auf, die es zu beseitigen galt. Da es sich um ein gebrauchtes Teil handelt, welches etwa genauso alt wie unser Fahrzeug ist, war mit einigen Mängeln zu rechnen. Dennoch nahm die Instandsetzung deutlich mehr Zeit in Anspruch als erwartet.

150807_IMG_0260150807_IMG_0263Beide Lampentöpfe waren an der Rückseite am Übergang zum Radhaus durchgerostet. An der rechten Seite wurden das Radhaus und der Längsträger ohnehin entfernt, sodass die Rostentfernung relativ reibungslos ablief. Zunächst musste ein Teil des oberen Abdeckbleches entfernt werden um die darunterliegenden Teile freizulegen. Dann wurde der angegriffene Teil des Lampentopfs rausgetrennt, ein passendes Blech angefertigt und eingeschweißt. Ein Teil des rechten Abschlusses unter dem Abdeckblechblech musste ebenfalls ersetzt werden. Ein aus dem Altteil entnommenes Blech wurde zum wiederverschließen der Reparaturstelle genutzt. Es konnte mittels Doppelschnitt angepasst werden. Auf der linken Seite war die Situation ähnlich. Leider musste für eine ordentliche Arbeit ebenfalls das Radhaus entfernt werden, was so nicht geplant war. Das seitliche Abschlussblech musste komplett neu gefertigt werden, genauso wie das Oberteil des Lampentopfs, welches eingeklebt und lochpunktgeschweißt wurde. Der Rest der Reparatur entsprach weitestgehend der rechten Seite. Nachdem noch etwas Rost im Querträger entfernt war, war das Teil bereit zur Anpassung.

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