wieder ein Neuer

Hallo, mein Name ist Max Zahrte und ich studiere seit dem Wintersemester 2015/2016 Fahrzeugtechnik an der Ostfalia.

Auf das Projekt Dornröschen bin ich durch Herrn Benda gekommen, welcher in einer Vorlesung dafür geworben hat. Dies kam mir sehr gelegen, da ich durch das Studium nur noch wenig zum „Basteln“ komme.

Bei Dornröschen bin ich für die Instandsetzung der Vorderachse inklusive Lenkung zuständig. Außerdem werde ich mich um leistungsstärkere Bremsen kümmern.

Zu Beginn werde ich vorerst eine Bestandsaufnahme machen um den Arbeitsumfang abschätzen zu können. Danach werde ich versuchen Euch mit vielen Bildern und aktuellen Informationen immer auf dem neusten Stand zu halten.

Hier noch ein Bild von einer DKW Hummel, die ich vor ein paar Jahren restauriert habe.

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Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Max

 

Die erste Messung! Endlich!

Für die Messung der Verformung hat Tim Rychlik die Radlastwaagen wieder entfernt und das Fahrzeug wie im letzten Blog beschrieben beladen. Dadurch kann eine Verfälschung des Messergebnisses durch die Radlastwaagen vermieden werden. Der Versuchsaufbau besteht aus dem FARO-Arm, einem Laptop, einer Messplatte und dem Fahrzeug, welches auf der Hebebühne befestigt ist. Die folgenden Bilder veranschaulichen den Versuchsaufbau.

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Mit Hilfe der Metallplatte kann eine Ebene eingemessen werden. Diese Ebene wird genutzt, um ein virtuelles Koordinatensystem zu erstellen. Mit diesem Koordinatensystem kann die Verschiebung der Messpunkte für jede Koordinatenrichtung gesondert untersucht werden.

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Mit Hilfe des FARO-Arms kann jetzt jeder einzelne Messpunkt am Schweller des Fahrzeugs taktil gemessen werden. Jeder Messpunkt wird dabei 3 Mal erfasst. Bei insgesamt 3 Durchgängen erhält man 9 Koordinatensätze für jeden Messpunkt. Die Koordinaten werden mit der Software CAM 2 Measure festgehalten und können später ausgewertet werden.

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Die Achslast des Fahrzeugs ist an der Hinterachse deutlich höher als an der Vorderachse. Daher muss ein Großteil der Beladung im Bereich der Hinterachse im Innenraum platziert werden. Um die Verformung der Karosserie im Bereich um die B-Säule besser untersuchen zu können, wird eine zweite Messreihe durchgeführt. Hierbei werden die Ballast-Manikins weiter in Richtung des Armaturenbretts positioniert und die Sandsäcke werden im Bereich der B-Säule platziert. Das folgende Bild zeigt die veränderte Position von Ballast-Manikins und Sandsäcken.

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Beide Versuchsreihen werden sowohl für die Fahrerseite als auch für die Beifahrerseite durchgeführt. Die Ergebnisse beider Messreihen werden jetzt ausgewertet und in Kürze veröffentlicht..