Ankunft der Hinterachse

(von Thomas)

Nach langem Suchen im World Wide Web ist sie angekommen. Die zukünftige Hinterachse des Dornröschenprojektes hat die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften erreicht. Gar nicht so einfach für so einen alten Schatz, auf dem heutigen Gebrauchtwarenmarkt noch gut erhaltene und bezahlbare Baugruppen zu finden. Seit der ersten Suchanfrage bis heute sind einige Nächte vergangen und zahlreiche Mails geflossen. Aber wie Oscar Wilde schon sagte ’’Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende’’. Jetzt möchte ich euch nicht weiter auf die Folter spannen und euch die neue historische Errungenschaft mitteilen. Eine Commodore b GS/E Hinterachse ist es geworden.

Wer sich in der Opel Tuning Geschichte vielleicht schon einmal umgesehen hat dem ist bestimmt auch der Name Steinmetz Commodore irgendwann mal über den Weg gelaufen. In den frühen 70’ern konnte der Steinmetz Commodore, im Motorsport, zahlreiche Erfolge einfahren. Schon damals bewerte sich die Commodore Technik bei höchsten Anforderungen. Da das neue Antriebskonzept ähnliche Anforderungen mit Bezug auf das Drehmoment an die Hinterachse stellt, kam nur die vom Commodore B in Frage. Gleichzeitig bringt die neue Hinterachse eine Installation einer Scheibenbremsanlage mit sich.

In der nächsten Instanz wird die Hinterachse aufbereitet und für den Einbau im Dornröschenprojekt vorbereitet. Dafür muss die Achse zu nächst einmal Sandgestrahlt werden. Danach werden die Haltevorrichtungen um geschweißt, so das ein passgenauer Einbau am Ende erfolgen kann. Nach den Schweißarbeiten wird die Achse grundiert und lackiert.