Konzept-Auswahl

Im Rahmen der SAS 004 und der Vorlesung Fahrzeugkonzepte wurden unterschiedliche Fahrzeugkonzepte ausgearbeitet mit dem Ziel ein Konzept für unser Dornröschen-Projekt zu finden. Alles unter der Divise unser Auto sowohl technisch wie auch vom Design auf dem neuesten Stand zu bringen ohne dabei seine Vergangenheit zu vergessen…

Nach der 2 Monate der Ausarbeitung standen die Konzepte fest! Diese wurden für 4 Wochen am Institut für Fahrzeugbau Wolfsburg (IFBW) an der Ostfalia zur Abstimmung

Macht euch doch selbst ein Bild davon…

 

Genauer hingeschaut …

Auf einer Hebebühne konnte diesmal im Beisein der Professoren Benda und Gänsicke, Schirmherren des Projekts, und Kfz.-Meister Herrn Kroschinksi der Unterboden in Augenschein genommen werden.

Hierbei kam ein Unfallschaden, vorn Links, zum Vorschein.Wahrscheinlich wurde bei dem Unfall die Batterie beschädigt, so dass die Batteriesäure fleißig am Blech nagen konnte.

Ebenso konnte die Ursache für die Leckage am Lenkgetriebe ausgemacht werden: Der falsche Motor (19E statt 19S) mit seiner falschen Ölwanne liegt auf der mittleren Spurstange auf.

Am nächsten Tag wurde ein weiteres Rätsel um unser Dornröschen gelöst: „Wohin war die Bremsflüssigkeit verschwunden?“.

Untersuchungen am Vortag ließen aufgrund von Feuchtigkeit an den hinteren Bremsen auf eine Undichtigkeit an eben diesen schließen. Nach dem Zerlegen konnte jedoch kein Schaden festgestellt werden.Im Anschluss wurde der Hauptbremszylinder entfernt.

Da war die Bremsflüssigkeit! Eine nicht mehr intakte Dichtung ließ ein Eindringen des Fluides in den Bremskraftverstärker zu.

Zu aller Überraschung ist die restliche Bremsanlage in einem relativ guten Zustand.Opel auf der Hebebühne 2 Opel auf der Hebebühne

Der Mantamotor liegt mit der Ölwanne auf dem Lenkgestänge

die ausgelaufene Batterie hat ihe Spuren hinterlassen

endschalltopf ist hinüber gesuchte Flüssiigkeit gefunden

IMG_1243 offene Trommelbremse, alles Trocken Trommelbremse

Feine Spürnasen…

Um allen nötigen Hintergrundinfomrationen zu beschaffen und eine klare wissenschaftliche Basis für das Projekt zu ermöglichen, hat sich die Gruppe 003 für die Literaturrecherche zusammengefunden. Sie beschäftigt sich mit der Recherche zur Werkstattliteratur, zu Ersatzteilkatalogen und zur Typgenehmigung, aber auch mit der allgemeinen Recherche zur Restauration von Oldtimern und Umrüstungen zu Elektrofahrzeugen.

Begonnen hat die Arbeit damit, die vom Fahrzeug verfügbaren Daten zu sammeln. Dazu wurden Fotos von den Typenschildern und anderen Kennzeichnungen an der Karosserie und am Motor gemacht. Über die Fahrgestellnummer, die ebenfalls auf dem Typenschild steht, kann später das Fahrzeug einwandfrei identifizieren werden. Aber auch das Produktionsschild kann wichtige Informationen über die Produktion und Ausstattung des Fahrzeuges liefern.

typenschildjpg

Die wohl mit Abstand wichtigste Information, die bislang in Erfahrung gebracht werden konnte, ist die Allgemeine Betriebserlaubnis, kurz ABE. Dieser Fahrzeugtyp wurde am 27. September 1966 vom Kraftfahrt-Bundesamt mit der Allgemeinen Betriebserlaubnis Nr. 5429 genehmigt. Aus der ABE können wir alle wichtigen technischen Daten für den Aufbau, das Fahrwerk und den Motor entnehmen.

Des Weiteren läuft bereits eine Anfrage an die Adam Opel AG um den Auslieferungszustand in Erfahrung bringen zu können. Und es konnten bislang zahlreiche Händler aufgetan werden, die die für eine Restauration benötigten Ersatzteile liefern können.

Sobald wir neue Ergebnisse verbuchen können, melden wir uns zurück.

 

Das Team 003

Neuer Schlüssel!

Nach 44 Jahren geht schon mal ein Schlüssel verloren… So erhielten wir unser Dornröschen mit einem einzigen Schlüssel…

Nun arbeiten wir dagegen und ließen einen neuen machen!

Der nette Herr vom Schlüsseldienst musste seinen letzten Rohling dieser Art für uns opfern. Der neue Schlüssel wurde gemacht, doch leider passte dieser nicht. So musste er nochmal ran und siehe da! ES PASST!

Jetzt hat er schonmal neue Rohlinge bestellt 😉

20140415_075744

Anmerkung des Schlüsseldienst: „Bitte vorsichtig testen!“

Frühjahrsputz

Am Dienstag den 25.03.2014 hat die erste Gruppe Studierender die Arbeit aufgenommen, die in Rahmen eines interdisziplinären Projektes eine technisch-wirtschaftliche Bewertung der Wieder-Inbetriebnahme vornehmen wird.
Doch bevor es ans Untersuchen geht muss der Dreck der letzten Jahrzehnte erstmal runter! Die Zeit ist ja leider nicht spurlos an unserem Dornröschen vorbeigegangen.
Kurze Anmerkung am Rande: Der Opel wurde in den letzten 20 Jahren als Zementlager eines Bauunternehmers missbraucht.

Auf dem Tagesplan stand die „Grundreinigung von Dornröschen“. Bevor das große Putzen anfangen konnte, wurde der Ist-Zustand dokumentiert. Anschließend ging es fast los, denn es musste erst der Müll aus dem Innenraum entfernt werden. Neben dem ganzen Dreck waren auch Vogelfedern und Mäusekot aufzufinden. Nachdem der grobe Dreck also entfernt wurde, konnte mit dem Aussaugen begonnen werden. Abschließend wurden die Polster gereinigt.

Des weiteren wurde der Kofferraum entrümpelt, wo wir eine Glasscheibe, drei Radkappen, ein Wagenheber, ein Radschlüssel, eine Felge und zwei Scheinwerfergläser gefunden haben. Nun konnten wir auch den Kofferraum aussaugen und auswischen.

Für die Außenreinigung mussten wir die Ablagerungen auf dem Lack mit Hilfe einer Bürste und Lackreiniger säubern bevor wir mit Putzlappen weiter machen konnten.

Am Montag den 7.04.2014 wurden weitere Reinigungsmaßnahmen ergriffen, um den Moosbefall auf Motorhaube, Dach und Seitenteil zu beseitigen. Dies hat ungefähr 3h gedauert. Des weiteren wurde eine mögliche Inbetriebnahme überprüft. Wir haben einen vorderen Reifen entfernt und konnten so ein wenig den Unterboden und die Bremsen einsehen. Der Motor wurde auf Flüssigkeiten überprüft, eine manuelle Laufüberprüfung von gängigen Motorteilen wurde durchgeführt. Die Motorhaube ist wieder voll funktionstüchtig. Batterie wurde angeschlossen um elektrische Komponenten zu prüfen.

Fazit: Die vorderen Scheinwerfer und der Lüftungsmotor funktionieren!

Und die Karosserie sieht auch nicht so schlecht aus 😉

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Erster Schlafplatz

Unser Dornröschen ist zur Zeit im M-Gebäude der Ostfalia Hochschule untergebracht (Major-Hirst-Str. 5, Wolfsburg) und kann dort nach Absprache auch besucht werden (wer mag, kann versuchen unser Dornröschen wach zu küssen).

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