Zustand der Türen

(von Verena und Tom)

Wie bereits im letzten Artikel erwähnt, möchten wir euch nun als Nächstes die Zustände der Fahrzeugteile etwas näher erläutern. Dabei ist zu beachten, dass es ausschließlich um die Bleche geht. Funktionen, wie beispielsweise bei den Scheibenhebern oder der Erhalt von Kunststoffbauteilen wird hier nicht behandelt. 

Somit lassen sich die Beschädigungen vor allem zu Beulen und Korrosion zusammenfassen. 

Die Türen 

Bei den Türen stellen vor allem zahlreiche Beulen und Dellen ein Problem dar. Aufgrund des Aufbaus der Türen, ist ein Großteil der Außenfläche nicht von hinten zugänglich. Daher müssen die meisten Beulen, sofern überhaupt möglich, von außen herausgezogen werden. Außerdem sitzen hier einige sehr nahe an der unteren Kante im Blech. Die besondere Herausforderung hierbei besteht darin, die Deformationen im Blech zu entfernen, ohne dabei die besagte Kante zu verformen. 

Die Fahrertür des Opels ist besonders stark von Beulen und Dellen betroffen

Mit dem Rost sieht es bei den Türen nicht ganz so schlimm wie bei manch anderem Fahrzeugteil aus. Im unteren Drittel der Türen sind vor allem auf der Innenseite mehrere Rostfelder zu sehen. Diese scheinen nicht sehr tief zu sein, weshalb mit einfachen Schleifarbeiten und Rostumwandler, die meiste Arbeit getan sein sollte. Jedoch kann sich vor allem durch die vielen Falze und Durchbrüche im Blech das Entfernen des Rostes schwierig gestalten. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass das Blech nicht zu sehr abgetragen wird. Aber dazu mehr im Beitrag zum Vorgehen und dem späteren Bericht über die Erfahrungen aus den Arbeiten am Fahrzeug.  

Die hintere Tür auf der Beifahrerseite zeigt die für die Türen typische Rostbildung im unteren Bereich

Update Gruppe 027

(von Torge)

Auch von meiner Seite gibt es Neuigkeiten. Ich habe meine Bachelorthesis und somit auch das Thema der Peripherieauslegung abgeschlossen. Über eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Komponenten habe ich die fehlenden Peripheriekomponenten ermittelt und entsprechend ausgelegt. Aus der Bestandsaufnahme und der Auslegung der Komponenten wurde ein schematisches Gesamtmodell mit der Verkabelung der Komponenten erstellt, welches ihr im ersten Bild sehen könnt. Darin wurde auch schon das grobe Package der Komponenten berücksichtigt und bietet somit einen Überblick über den gesamten Elektroantrieb.

Gesamtmodell

Das Package habe ich in zwei Teilbereiche aufgeteilt. Zum einen wurde ein Packagekonzept für den Motorraum des Fahrzeugs erstellt und zum anderen habe ich das Package der Traktionsbatterie untersucht, da dieses einen maßgeblichen Einfluss auf die Auswahl der Traktionsbatterie hat. Für den Motorraum wurde ein CAD-Modell erstellt und die Komponenten wurden digital platziert.

Motorraumpackage

Für die Traktionsbatterie wurden unterschiedliche Ansätze untersucht und das Ergebnis erzielt, dass eine Traktionsbatterie aus 125 Winston Einzelzellen, aufgeteilt auf drei Module, welche am Fahrzeugunterboden und unter den vorderen Sitzen platziert werden, die beste Variante darstellt.

Abschließend bedanke ich mich bei Prof. Benda, Prof. Gänsicke und Alexander Schwarzkopf für die Möglichkeit und die Betreuung und wünsche ich allen nachfolgenden Gruppen viel Spaß und Erfolg. Ich freue mich das Projekt weiter zu verfolgen.