Gesundheitliche und pflegerische Bedarfe von Menschen mit Beeinträchtigungen – Projekt EIBeMeB

Menschen mit geistigen und/oder mehrfachen Behinderungen erfahren in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung unterschiedlich ausgeprägte Nachteile. Sie erhalten insgesamt weniger kurative, gesundheitsfördernde, präventive und rehabilitative Angebote. Des Weiteren haben älter werdende Menschen mit Beeinträchtigungen einen erhöhten Pflegebedarf, erhalten aber keine adäquate pflegerische Versorgung.

Menschen mit Behinderung

Die World Health Organization (WHO) fordert im Entwurf eines Aktionspapieres „Bessere Gesundheit für Menschen mit Behinderungen“ die Entwicklung von standardisierten Instrumenten für die Erhebung der gesundheitlichen und pflegerischen Situation von Menschen mit Behinderungen als Grundlage für eine verbesserte Versorgung.
Dieses Projekt schließt an dem Forschungs- und Wissenstand sowie der Forderung der WHO an. Das Ziel ist die Entwicklung eines Einschätzungsinstruments für die systematische Erfassung der gesundheitlichen und pflegerischen Bedarfe von Menschen mit geistigen oder/und mehrfachen Behinderungen in ambulanten und stationären Wohneinrichtungen (EIBeMeB). Aufgrund dieser Basis soll ermöglicht werden, Maßnahmen der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung zu optimieren und einen längeren Verbleib im vertrauten Wohnumfeld zu gewährleisten.