Best Practices
Medienmanagement besucht neue Partnerhochschule in Setúbal

Anfang Mai durften insgesamt 16 Studierende des Studiengangs Medienmanagement (B.A.) an der Exkursion nach Lissabon teilnehmen und unsere neue Partnerhochschule in Setúbal besuchen. Begleitet und organisiert wurde die Exkursion von Prof. Andreas Kölmel und seinen Mitarbeitenden Tonio Vakalopoulos (M.Sc.) und Daria Brakmann (M.A.).
Nach der Anreise mit dem Zug aus Lissabon gab es eine Führung über den Campus des Instituto Politécnico de Setúbal, einen Einblick in die Lehre und einen Austausch zwischen den portugiesischen und deutschen Studierenden. Abgerundet wurde der Besuch von einem gemeinsamen Mittagessen auf dem Campus mit drei Ostfalia-Austausch-StudentInnen, die von ihren bisherigen Erfahrungen in Portugal und dem Studium berichtet haben.
Während der Exkursion wurden vier Filme produziert, wovon einer die internationale Exkursion dokumentiert. Gut vorbereitet und recherchiert, beschäftigte sich eine Gruppe mit der beeindruckenden Festungsanlage Castelo de São Jorge, eine andere Gruppe hat sich auf kulinarische Highlights in Lissabon spezialisiert und dafür viele verschiedene Restaurants und Märkte besucht. Eine weitere Gruppe hat sich mit den Sehenswürdigkeiten befasst und dafür einen portugiesischen TukTuk-Fahrer auf seiner Tour begleitet.
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Internationaler Workshop in Wien
Im Rahmen der Kooperation der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und der FH.campus Wien wurde von Prof. Dr.-Ing. Roskam der Workshop „CAN-Bus und Mikrocontroller Anwendung“ angeboten. Das Interesse der Studierenden überstieg das Angebot an verfügbaren Plätzen deutlich, so dass am Ende das Los entscheiden musste. Die Kombination aus einem interessanten Thema, welches in der vorlesungsfreien Zeit vor Semesterbeginn in einer attraktiven Stadt belegt werden kann, überzeugte die teilnehmenden Studierenden. Insgesamt nahmen 14 Studierende der beiden Hochschulen an diesem 12-stündigen Workshop teil. Am Ende wurden in deutsch-österreichischen Zweierteams eine Projektaufgabe bearbeitet, bei der Informationen über Tasten und Drehknöpfe über den CAN-Bus transportiert und kleine Lampen unterschiedlich schnell blinken ließ. Zusätzlich wurden während der Exkursion die Lehr- und Forschungseinrichtungen der Hochschule und auch die Stadt Wien besichtigt, um die Studierenden für ein Auslandsstudium zu motivieren.

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Embedded Systems Summer School

Erstmalig veranstaltet die Fakultät Maschinenbau der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften im Mai 2024 eine internationale Summer School über Embedded Systems. Gerade in der Fahrzeugtechnik werden solche Systeme verwendet, bei denen zahlreiche, einzelne Controller unterschiedliche Teilaufgaben übernehmen (z.B. Motorsteuerung, Getriebesteuerung, Fahrdynamikregelung). Für eine korrekte Funktion müssen die Controller miteinander kommunizieren, wofür im Fahrzeug überwiegend der CAN-Bus eingesetzt wird.
Anhand von zahlreichen
praktischen Versuchen lernen die Teilnehmenden sowohl den Einsatz des
CAN-Bus als auch die Umsetzung von Funktionen auf verteilten
Mikrocontrollern. Aber auch ein Rahmenprogramm mit Besichtigungen und
einem Barbecue für den sozialen Austausch ist Teil des einwöchigen
Programms.
Teilnehmende sind sowohl Studierende der Ostfalia als
auch Studierende der Partnerhochschule University of Tennessee,
Chattanooga (UTC), die in interkulturellen Zweiergruppen die
Praxisaufgaben bearbeiten.
„Dass die internationalen
Teilnehmenden dabei aus Chattanooga kommen, ist kein Zufall, sondern das
Ergebnis der Strategie der Fakultät Maschinenbau, Partnerhochschulen an
allen wichtigen Standorten des Volkswagenkonzerns zu unterhalten“, wie
der Leiter der Summer School und Internationalisierungsbeauftragter
Prof. Dr.-Ing. Rolf Roskam erläutert.
Und der Dekan der Fakultät Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Udo Triltsch ergänzt „Dass ein solches Thema der Informatik an der Fakultät Maschinenbau behandelt wird, unterstreicht einmal mehr den aktuellen Wandel der Fakultät, die mit dem Studiengang Digital Engineering in Zusammenarbeit mit der Volkswagen AG ein einzigartiges Angebot im Bereich Digitalisierung und künstliche Intelligenz anbietet“.
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Exkursion Poitiers 2024

Das dritte Seminar der vom Deutsch-Französischen Jugendwerk geförderten deutsch-französisch-italienischen Seminarreihe zum Thema „Corona und die Soziale Arbeit“ fand vom 6. bis 13. April 2024 in Poitiers, Frankreich, in Begleitung von Prof. Dr. Kolhoff und Frau Dr. Frankenstein statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Ostfalia Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (Deutschland), dem IRTS Poitiers (Frankreich) und der Università degli Studi Trieste (Italien). Das Seminarprogramm bot Vorträge, Workshops und Besuche in sozialen Einrichtungen, die sich mit den Auswirkungen von Covid-19 auf die Soziale Arbeit in den drei Ländern befassten. Die TeilnehmerInnen nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und neue Ansätze für ihre Praxis zu entwickeln.
Der erste Seminartag begann mit einem herzlichen Empfang der deutschen und italienischen TeilnehmerInnen im IRTS Poitiers. Nach einer einführenden Begrüßung durch die Leitung des IRTS wurden wichtige Informationen für die kommenden Tage mitgeteilt. Anschließend präsentierten Studierende aus Frankreich die Auswirkungen von Covid-19 auf die Soziale Arbeit in ihrem Land. Dabei wurde der akute Fachkräftemangel im Sozialsektor und die Herausforderungen im Bereich des Kinderschutzes hervorgehoben. Die Präsentation über Deutschland beleuchtete die erhöhte Belastung der Pflegekräfte und die steigende Nachfrage nach psychologischer Unterstützung für Kinder und Jugendliche. Nach einem Besuch in einem Zentrum für mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche endete der Tag mit Freizeit für die TeilnehmerInnen.

Am zweiten Seminartag besuchte die Gruppe den Verein „Le Toit du Monde“, der sich um die Aufnahme und Integration von MigrantInnen kümmert. Es folgten ein Austausch über die Herausforderungen der Migrationsarbeit während der Pandemie und Workshops zur Ausbildung von Sozialarbeiter/-innen und ein Vergleich der Ausbildungssysteme in den drei Ländern.

Der dritte Seminartag führte die TeilnehmerInnen nach La Rochelle, wo sie die Einrichtung „Association Cordia“ besuchten, die sich um obdachlose Erwachsene, Menschen mit chronischen Krankheiten und Assistenz beim Wohnen kümmert. Der Tag endete mit der Erkundung der Stadt La Rochelle.

Am vierten Seminartag diskutierten die TeilnehmerInnen über die Werte in der Sozialen Arbeit und besuchten die Einrichtung „CSC la Maison des 3 Quartiers – centre social“, die unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut. Der Tag endete mit einem Weintasting und Feiern in einer örtlichen Bar.
Am letzten Tag besuchte die Gruppe das Rathaus und das Communal d’action sociale in Poitiers, um mehr über die sozialen Initiativen der Stadt zu erfahren. Am Nachmittag fand eine Auswertung des Seminars statt.
Die deutsch-französisch-italienischen Seminare der Ostfalia Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (Deutschland), des IRTS Poitiers (Frankreich) und der Università degli Studi Trieste (Italien) werden vom Deutsch-Französischen Jugendwerk seit 1996 gefördert. Die Themen umfassen verschiedene Bereiche der Sozialarbeit und reichen von der Arbeit mit Flüchtlingen über demografische Entwicklungen bis hin zu sozialen Problemfeldern auf europäischer Ebene. Jedes Seminar bietet eine interdisziplinäre Plattform für den Austausch von Erfahrungen und Praktiken aus Deutschland, Frankreich und Italien. Die Seminare ermöglichen den Austausch über Soziale Arbeit in Deutschland, Frankreich und Italien sowie neue Praxisansätze. Sie fördern die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg und stärken den interkulturellen Austausch. Die Diskussionen und Besuche sensibilisieren für die Bedürfnisse in der Sozialarbeit und förderten den Wissensaustausch.
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Exkursion nach Polen 2024

Die Förderung internationaler Beziehungen durch den Austausch von Studierenden und Lehrenden steht bei dieser Exkursion im Fokus. Konkret erhalten Studierende Einblicke in soziale Einrichtungen und können in Zusammenarbeit mit Kommilitonen aus England und Polen zwischenstaatliche Vergleiche zu sozialen Arbeitsfeldern und -ansätzen anstellen. Diese Initiative umfasst den Aufbau und die Pflege von Partnerschaften mit der Universität Lodz und der John Moore’s University Liverpool.
Die Reise begann am 18. März 2024 am Bahnhof in Braunschweig, wo sich die Studierenden in Begleitung von Prof. Dr. Boeckh für ihre Reise nach Polen versammelten. Trotz einer kleinen Verzögerung des Zuges nutzten sie die Zeit, um sich kennenzulernen und ihre Vorfreude auf die Reise zu teilen. Als der Zug endlich eintraf, machten sie sich auf den Weg nach Lodz Kaliska.
Nach ihrer Ankunft in Lodz setzten sie ihren Weg zum Hostel fort, das sich in der belebten Piotrkowska-Straße befand. Dort angekommen, verbrachten sie den Abend mit Entspannung und freuten sich auf die kommenden Tage.

Am nächsten Tag begann ihr Programm mit einer Stadtführung durch Lodz, bei der sie die historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt erkundeten. Sie besuchten das Manufaktura Einkaufs- und Kulturzentrum, das Piotrkowska-Viertel und den Botanischen Garten. Während des Tages hatten sie auch die Gelegenheit, mit lokalen Einwohnern ins Gespräch zu kommen und mehr über das tägliche Leben in Lodz zu erfahren.
Am
Nachmittag stand ein Film auf dem Programm. Die Studierenden schauten
sich „Sorry we missed you“ an, gefolgt von einer Diskussion über die
Themen des Films, die von den polnischen Studierenden der Universität
Lodz geleitet wurde. Die Diskussion war intensiv und trug dazu bei, das
Verständnis der Studierenden für die sozialen und wirtschaftlichen
Herausforderungen in Polen zu vertiefen.

Der Mittwoch war dem Besuch des Marek Edelmann Dialogue Centre und des Survivors Parks gewidmet, wo die Studierenden mehr über die jüdische Geschichte und Kultur in Lodz erfuhren. Am Nachmittag trafen sie sich erneut mit polnischen und englischen Studierenden, um über das Thema Supervision zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Am Donnerstag nahmen sich die Studierenden Zeit, um ihre Erfahrungen der vergangenen Tage zu reflektieren und ihre Erkenntnisse auf Flipcharts festzuhalten. Einige von ihnen besuchten die Living Library, ein Projekt, das dazu diente, Vorurteile abzubauen und Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenzubringen.
Am Freitag machten sie einen Ausflug nach Warschau, wo sie das Museum des Warschauer Aufstandes besichtigten und die Altstadt erkundeten. Am Abend kehrten sie nach Lodz zurück und verbrachten Zeit gemeinsam im Hostel, bevor sie sich am nächsten Tag auf den Rückweg machten.
Am Samstag trafen sich die Studierenden vor dem Hostel, um die Rückreise anzutreten. Während der Zugfahrt reflektierten sie über ihre Erfahrungen und planten ihre weiteren Schritte für ihre akademischen Leistungen im Zusammenhang mit der Exkursion. Nach ihrer Ankunft in Braunschweig verabschiedeten sie sich voneinander und traten die letzten Schritte nach Hause an, wobei sie voller Erinnerungen und neu gewonnener Erkenntnisse waren.
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10. Internationale Woche an der Fakultät Wirtschaft der Ostfalia als BIP „Global Network“
Vom 21. bis 25. Oktober waren 6 Lehrende und 32 Studierende aus sechs Ländern zu Gast am Campus Wolfsburg. 100 Studierende der Fakultät Wirtschaft nutzen die Gelegenheit zur „Internationalisation at home“.

Internationale Luft schnuppern, englischsprachige Lehrveranstaltungen besuchen und ausländischen Gästen die Region näherbringen – all das können Studierende an der Fakultät Wirtschaft der Ostfalia Hochschule in Wolfsburg regelmäßig bei der Internationalen Woche erleben. Die Woche fand vom 21. bis 25. Oktober 2024 bereits zum zehnten Mal unter Beteiligung verschiedener Kooperationshochschulen und Kooperationsinteressenten statt.

Lehrende und Studierende aus den USA (University of South Dakota / University of Tennessee in Chattanooga), Großbritannien (Canterbury Christ Church Business School), Finnland (Arcada University), Slowakei (Matej Bel University), Ungarn (Edutus University) und Polen (Krakow University of Economys) waren zu Gast. Die 6 Gastdozenten boten fünf Wahlpflichtmodule in englischer Sprache an, die didaktisch, methodisch und inhaltlich international ausgerichtet sind.
Zum ersten Mal wurde die Veranstaltung mit Hilfe eines ERASMUS BIP (Blended Intense Program) finanziert. Dazu wurden vorab von Internationalen Studierenden Büro der Ostfalia Gelder beim DAAD beantragt. Ein weiterer Teil der Finanzierung des Programms wurde auf Antrag vom International Relations Office der Ostfalia geleistet und von der Fakultät Wirtschaft selbst.
Das Blended Intensive Program beinhaltet eine Onlineveranstaltung die wahlweise vorab oder nach dem Intensivteil des Programms veranstaltet wird. Die Dozierenden und Studierenden der Internationalen Woche hatten die Möglichkeit sich zwei Wochen vor dem eigentlichen Programm online kennenzulernen und sich inhaltlich auf die Woche einzustellen. Die teilnehmenden Studierenden der Erasmuspartner konnten an ihren Heimatinstitutionen finanzielle Unterstützung über Erasmus beantragen, was die Teilnahme für die internationalen Gäste leichter finanzierbar gemacht hat.

„Die Ostfalia-Studierenden und die internationalen Gaststudierenden können während der Woche vielseitige interkulturelle Erfahrungen sammeln und ihre Englischkenntnisse erweitern“, erklärt Elisabeth Uta von der Fakultät Wirtschaft. „Durch die gemeinsame Zeit im Unterricht, das Freizeitprogramm am Nachmittag und die privaten Treffen am Abend werden viele internationale Freundschaften geschlossen.“ Insgesamt waren 100 Studierende der Fakultät Wirtschaft und 32 internationale Gaststudierende an der Internationalen Woche beteiligt. Die Fakultät Wirtschaft freut sich bereits auf die 11. Internationale Woche vom 20.10 bis 24.10.2025.

