CIRP Disign Conference 2026 in Japan

Wissenschaftlicher Austausch auf internationaler Ebene

Im Rahmen der CIRP Design Conference 2026 hatten mein Kollege Jie Li und ich, Hans-Patrick Rohde, zwischen dem 16.03.206 und dem 18.03.2026 die Gelegenheit, unsere wissenschaftliche Arbeit in Japan im Miraikan, National Museum of Emerging Science and Innovation zu präsentieren und uns mit internationalen Forschenden auszutauschen. Das Museum befindet sich auf der künstlich angelegten Insel Odaiba in der Bucht von Tokio. Von der Insel aus bietet sich ein beeindruckender Blick auf die Skyline der Stadt sowie die Rainbow Bridge. Die Reise wurde durch das International Relations Office kofinanziert und bot uns neben wertvollen fachlichen Einblicken auch die Möglichkeit, die japanische Kultur und den Alltag vor Ort kennenzulernen.

Skyline von Tokyo und Rainbow Bridge

Die CIRP Design Conference ist für uns eine der wichtigsten internationalen Veranstaltungen im Bereich Produktentwicklung und Design. In knapp 200 Vorträgen präsentierten Forschende aus der ganzen Welt aktuelle wissenschaftliche Arbeiten und diskutieren innovative Ansätze aus Forschung und Industrie.

Präsentation des Beitrags: „Integrating Autonomous 3D Printing and VR Digital Twins for Enhanced Engineering Education“

Wir stellten auf der Konferenz zwei wissenschaftliche Beiträge vor. Unser erster Beitrag „A Modular Framework for Evidence-Based Selection of Immersive Learning Technologies“ befasst sich mit der systematischen Auswahl immersiver Lerntechnologien für Bildungs- und Trainingsanwendungen. Das zweite Paper „Integrating Autonomous 3D Printing and VR Digital Twins for Enhanced Engineering Education” beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Mixed-Reality-basierten digitalen Zwillings für ein interdisziplinäres Reallabor an der Ostfalia Hochschule.

Konferenz Dinner

Durch die Präsentationen konnten wir unsere Forschung einem internationalen Publikum vorstellen und wertvolle Rückmeldungen von Forschenden aus unterschiedlichen Fachbereichen erhalten. Besonders bereichernd war dabei der direkte Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, unter anderem mit Rachele Rizzoli von der Universität Parma sowie Hendrik Stern vom BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik. Die Diskussionen zu immersiven Lernumgebungen, digitalen Zwillingen und aktuellen Entwicklungen in der Ingenieurausbildung eröffneten neue Perspektiven auf unsere Forschung und lieferten interessante Impulse für zukünftige Arbeiten.

Kulturelle Eindrücke und persönliche Erfahrungen

Neben dem wissenschaftlichen Programm bot die Reise nach Japan viele besondere kulturelle Eindrücke. Die Verbindung aus moderner Technologie, urbanem Leben und traditioneller Kultur war für uns besonders faszinierend.

Kanda Myōjin Schrein

Ein Highlight war der Besuch mehrerer traditioneller Tempelanlagen. Die ruhige Atmosphäre und die traditionelle Architektur standen in spannendem Kontrast zum lebendigen Stadtalltag und der modernen Umgebung.

Auch die japanische Küche war ein wichtiger Teil unserer Reiseerfahrung. Neben klassischem Sushi konnten wir viele, für Japan typische Spezialitäten wie Ramen oder auch klassische Bentoboxen ausprobieren. Die Liebe zum Detail, die Präsentation der Speisen und die Gastfreundschaft hinterließen einen bleibenden Eindruck.

Klassische Ramen

Die Reise nach Japan war für uns insgesamt eine außergewöhnlich wertvolle Erfahrung. Die Teilnahme an der CIRP Design Conference 2026 ermöglichte uns nicht nur die Präsentation unserer wissenschaftlichen Arbeit auf internationaler Ebene, sondern auch zahlreiche neue fachliche und persönliche Eindrücke.

Wir bedanken uns herzlich beim International Relations Office für die finanzielle Unterstützung und die Möglichkeit, diese internationale Erfahrung sammeln zu können.

Schreibe einen Kommentar